PRESTO

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PET-Flaschen werden in einer Anlage zur Abfallverdichtung zerkleinert

Hier wird dem Abfall Druck gemacht

588 Kilogramm Abfälle produziert jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr. Das sind insgesamt 50 Millionen Tonnen! Eine kaum vorstellbare Menge. Mit einem Vergleich geht’s vielleicht doch: 50 Mio. Tonnen Abfall entsprechen dem Gewicht von knapp 9 Millionen ausgewachsenen Elefantenbullen. Stellen sich so viele Elefantenbullen alle hintereinander, würden sie mehr als einmal die ganze Welt umrunden. Und diese unglaubliche Menge an Abfall wird nur von den deutschen Privathaushalten produziert. Jedes Jahr!

Mit Verdichtungsanlagen gegen wachsende Müllberge

Dass wir nicht schon längst in unseren Müllbergen erstickt sind, haben wir unter anderem Unternehmen wie der Firma PRESTO in Bad Laer zu verdanken. Das Familienunternehmen stellt seit rund 40 Jahren die unterschiedlichsten Pressen her, mit denen Abfälle aller Art verdichtet und transportiert werden können.

Viel Müll auf wenig Raum

Ihr kennt das sicher von den PET-Flaschen, die es bei Discountern zu kaufen gibt. Wenn ihr die Pfandflaschen aus Kunststoff zurückbringt, werft ihr sie in den Automaten. Der druckt dann automatisch den Bon für das Rückgeld aus. Später werden die Flaschen in einem sogenannten Schneckenverdichter, wie sie auch PRESTO herstellt, gepresst. Zuerst gehen sie durch die Schnecke – eine Art Fleischwolf mit sich ständig drehender Welle. Diese Schnecke zerkleinert die PET-Flaschen und presst sie gleichzeitig in einem Container mit hohem Druck zusammen. Der Fachausdruck für dieses Verfahren ist Abfallverdichtung. Es ermöglicht, sehr große Mengen Müll auf möglichst wenig Raum zu lagern und kostengünstig zu transportieren.

Aus Abfall werden Wertstoffe

PRESTO stellt Verdichtungsanlagen für fast alle Arten von Müll und Wertstoffen her. Pappe und Papier oder Kunststoffe werden später wiederverwertet. Die zusammengepressten Wertstoffe gehen dann direkt zum Recycling-Unternehmen. Auf diese  Art und Weise werden wir knapp die Hälfte unseres jährlich anfallenden Müllberges auch wieder los. Aber auch Rest- und Sperrmüll wird von PRESTO-Anlagen verdichtet.

Vorreiter in der Umwelttechnik

PRESTO gehörte in den 70er Jahren zu den Vorreitern in Sachen Abfallverdichtung. Davor war der wachsende Müllberg noch kein großes Thema. Der Grund: Es wurde noch nicht so viel mit Plastik verpackt. Mittlerweile ist die Firma einer der führenden Hersteller von Abfallverdichtungsanlagen in Europa mit über 100 Mitarbeitern. Zu den Kunden gehören Discounter und Handelsketten wie Aldi, Lidl, IKEA, Praktiker, Saturn oder Media-Markt ebenso wie Krankenhäuser, Hotels oder Abfallentsorger.

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Männer arbeiten an zwei verschiedenen Ballenpressen, die nebeneinander in der Fertigung stehen

Lösungen für jede Abfallart

Mit den PRESTO-Verdichtungsanlagen können ganz verschiedene Wertstoffe und Abfälle zusammengepresst werden: PET-Flaschen und Kartons, Restmüll, Elektroschrott und sogar Sperrmüll wie Schränke und Betten. Je nach Reststoff werden unterschiedliche Anlagen benötigt. Für Pappe und Papier sind zum Beispiel Ballenpressen ideal: Vorne wirft man Pappkartons rein, hinten kommen rechteckige Ballen heraus. Die lassen sich prima stapeln und transportieren. Anderen Reststoffen muss die Feuchtigkeit entzogen werden. Dafür bietet PRESTO eine spezielle Entwässerungstechnik an.

Sonderwünsche erwünscht

Obwohl das Unternehmen eine sehr breite Produktpalette hat, haben immer mehr Kunden Sonderwünsche und bestimmte Anforderungen an ihre Verdichtungsanlagen. Für PRESTO ist das kein Problem. Im Gegenteil: Vom Kundenbetreuer über den Konstrukteur bis zum Monteur arbeiten die Abteilungen Hand in Hand. So können sie individuelle Anforderungen der Kunden in die Praxis umsetzen.

Konsequente Schonung von Ressourcen

Bei den Anlagen von PRESTO steht der Umweltschutz beziehungsweise die Schonung von Ressourcen konsequent im Mittelpunkt. Und zwar in mehrfacher Hinsicht. Zum einen kann auf einen LKW viel mehr Abfall transportiert werden, wenn dieser vorher verdichtet wurde. Also muss der LKW für den Abtransport nicht so oft fahren. Das spart Kosten und Sprit und schont die Umwelt. Zum anderen sind die Anlagen von PRESTO sehr robust und langlebig. Stellt euch vor, was eine Anlage aushalten muss, die im Dauerbetrieb Sperrmüll zerbricht. Auf diese hohen Anforderungen wird schon bei der Entwicklung und Materialauswahl geachtet. Obwohl die Anlagen so robust sind, soll gleichzeitig möglichst wenig Material für ihren Bau verwendet werden, um die Ressourcen zu schonen. Das ist eine Herausforderung für alle Mitarbeiter/innen von der Entwicklung bis zur Fertigung.

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Mann schneidet Metall an morderner Bearbeitungsmaschine

Die Firma PRESTO bildet aus in den MINT-Berufen:

Technische/r Produktdesigner/in

Familiäres Betriebsklima und vielfältige Aufgaben

PRESTO gehört zu den führenden Herstellern von Abfallverdichtungsanlagen in Europa. Es gibt kaum ein anderes Unternehmen, das so viele verschiedene Anlagen für die Abfallverdichtung herstellt. Und Presto hat von allen Firmen das am besten ausgebaute Servicenetz – europaweit. Der Kunde steht im Mittelpunkt – ein zentraler Aspekt der Firmenphilosophie. Die Mitarbeiter/innen müssen also kundenorientiert denken können. Ein weiterer wichtiger Punkt ist für Geschäftsführer Uwe Frerig, dass es ein inhabergeführtes Familienunternehmen ist mit einem Chef zum Anfassen und flachen Entscheidungshierarchien.

Und das meinen die Mitarbeiter/innen

  „Der Vorteil in einem mittelständischen Betrieb zu arbeiten ist, dass es sehr abwechslungsreich ist. In der Fertigung eines großen Konzerns montieren die Fachkräfte jeden Tag das gleiche Teil. Das ist hier ganz anders. Wir haben ständig neue Aufgaben. Das ist nicht nur interessanter, sondern bringt mich auch beruflich weiter. Gerade zu Beginn des Berufslebens muss man noch viel lernen und hier sammle ich täglich neue Erfahrungen.“

Tom Klein, Feinwerkmechanik-Meister

„Wir haben ein gutes Betriebsklima, ein gutes Verhältnis der Mitarbeiter untereinander und zur Geschäftsführung. Wir pflegen hier die Teamarbeit und dabei blicken wir auch über den Tellerrand hinaus. Während der  Arbeit an einem Projekt tauschen wir uns regelmäßig mit Kollegen aus, ob aus der Konstruktion oder der Produktion. Gemeinsam suchen und finden wir die optimalen Lösungen.“

Andre Menke, Konstrukteur

„Verbesserungsvorschläge sind gefragt“

  „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Job: Die Arbeit ist abwechslungsreich. Es kommt immer Neues hinzu und die Mitarbeiter können sich kreativ einbringen. Unsere  Verbesserungsvorschläge sind gefragt, auch über unseren jeweiligen Arbeitsbereich hinaus zum Beispiel zur Systemverbesserung. Dadurch denken viele Mitarbeiter mit.“ 

Marion Steinkamp, Marketing- und Vertriebsassistenz

  „Das Arbeitsklima ist sehr gut. Das Verhältnis der Kollegen ist freundschaftlich untereinander und viele unternehmen auch privat etwas zusammen. Ich glaube, dass mein Arbeitsplatz relativ sicher ist, weil die Abfallverdichtungsanlagen ja sehr gefragt sind. Es ist auch ein Unterschied, wenn die Firma inhabergeführt ist, wie bei uns. Weil der Inhaber nicht nur die Zahlen sieht, sondern auch die Menschen.“

Thomas Schulte, Elektriker

„Alle sind sehr hilfsbereit“

  „Jeder der hier etwas erreichen möchte, der wird auch gefördert und geschult. Das merkt man auch an dem Engagement für Let´s Mint, dass die Ausbildung wichtiger geworden ist. Viele Leute machen hier freiwillig Überstunden, weil sie einfach wissen, dass viel zu tun ist. Dann zieht die ganze Belegschaft mit. Die Motivation ist hier schon hoch.“

Manfred Grave, Industriemechaniker

  „Dass ich eine der wenigen Frauen im Unternehmen bin, stört mich gar nicht. Damit muss man rechnen, wenn man als Frau in einem technischen Unternehmen arbeitet. Die Zusammenarbeit ist sehr locker. Wir duzen uns untereinander und unternehmen auch gemeinsam privat etwas zusammen. Im Betrieb kann man zu jedem hingehen und fragen, wenn man etwas wissen möchte. Alle sind hier hilfsbereit.“

Sandra Heidecker, Technische Zeichnerin

 

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Großaufnahme von Konstruktionsmechaniker, der eine Bohrmaschine einstellt

Weltweites Wachstum

Der weltweite Markt für PRESTO-Produkte wächst kontinuierlich. Vernünftige Konzepte für die Abfallentsorgung werden in aufstrebenden Staaten wie China und Indien immer wichtiger. Die große Herausforderung für die Zukunft ist für Geschäftsführer Uwe Frerig die weitere Qualitätsverbesserung und zunehmend individuelle Lösungen für die vielen verschiedenen Kunden. Bei der Entwicklung von Anlagen wird die Schonung von Ressourcen verstärkt im Vordergrund stehen. Eine echte Herausforderung für Mitabeiter/innen in Konstruktion und Fertigung. Dafür braucht das Unternehmen langfristig qualifizierte Mitarbeiter.

Gute Aufstiegschancen

Auszubildende haben gute Aussichten in Festanstellung übernommen zu werden. Voraussetzungen sind gute Leistungen und eine weiterhin positive Auftragsentwicklung. Die Chancen, sich im späteren Berufsleben weiter zu qualifizieren und auf der Karriereleiter aufzusteigen, sind ebenfalls hoch. Durch flexible Arbeitszeiten unterstützt das Unternehmen seine Mitarbeiter/innen, Kinder und Beruf zu vereinbaren. Bei der Unternehmensstrategie setzt die Geschäftsleitung auf eine langfristige Entwicklung. Dazu gehört auch die Bindung motivierter und engagierter Mitarbeiter/innen.