Reparieren für die Zukunft – diese Schüler sind dabei

Werstatt schon am 1. Tag ausgebucht

„Tüftel macht schlau“ – unter diesem Motto startet jetzt die erste von zwei Let’s MINT Reparierwerkstätten an der Ludwig-Windthorst-Oberschule in Glandorf. Gefördert wird das Pilotprojekt durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). 11 Schüler und 5 Schülerinnen haben sich angemeldet – damit sind alle Plätze schon am 1. Tag vergeben. Rund zwei Jahre lang werden Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 in einer AG defekte Konsumgüter wie Handys, Drucker, Toaster, Staubsauger oder Rasenmäher reparieren. In dieser Zeit gehört das praktische Reparieren für maximal 16 Jugendliche pro Schule zum Unterricht. Das Besondere am dem Projekt ist, dass dieses Lehrangebot von mittelständischen Unternehmen aus der Region maßgeblich mitgestaltet wird.

Orientierung für die Berufswahl

Die Jugendlichen werden von ehemaligen Mitarbeitern der am Projekt beteiligten Unternehmen, den „Let’s MINT-Reparierexperten“ und  Auszubildenden dieser Firmen fachlich angeleitet. Zudem lernen sie bei Exkursionen technisch-gewerbliche Ausbildungsberufe sowie die Reparaturkultur in den Mitgliedsunternehmen aus erster Hand kennen. Denn im Gegensatz zu den Konsumgütern werden Investitionsgüter regelmäßig gewartet und repariert – zum Wegwerfen sind sie viel zu wertvoll. Zu den Reparierwerkstätten gehören noch viele weitere Aktivitäten und Exkursionen, über die wir hier regelmäßig berichten werden.

Ökologische und technologische Kompetenz stärken

Mit den Werkstätten möchte Let’s MINT technisches Interesse wecken, Orientierung bei der Berufswahl bieten und vor allem die ökologische und technische Kompetenz der Jugendlichen stärken. Mit Letzterer ist gemeint, dass die Schüler Technik als wichtigen und beherrschbaren Bestandteil ihres Alltags verstehen lernen. Zudem fördert das gemeinsame Tüfteln ganz nebenbei eine Reihe von wichtigen Eigenschaften, wie die Fähigkeit zur Problemlösung, logisches Denken und Handeln, Teamfähigkeit, Kreativität, Zielorientierung und vieles mehr, was jeder in der Schule oder später im Beruf und natürlich auch im Alltag sehr gut gebrauchen kann.

Logo der DBU die Förderer von Let's MINT ist

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