Tolle Erfolgsbilanz bei Reparaturen

Tolle Erfolgsbilanz bei Reparaturen

Mit handwerklichem Geschick, guten Ideen und viel Geduld

Reparaturen durch Schüler: Junge beugt sich über einen aufgeschraubten Kinder-CD-Spieler aus buntem Kunststoff Reparaturen durch Schüler: Junge lötet Drähte an einem aufgeschraubten Akku-Halogen-Strahler

Ab Februar haben zwei Schülerinnen und 14 Schüler der Ibbenbürener Gesamtschule in der Let’s MINT-Reparierwerkstatt die unterschiedlichsten Reparaturen durchgeführt. Ihre Erfolgsbilanz zum Ende des Schulhalbjahres kann sich sehen lassen: Von der Schultafel über den Schwingschleifer bis hin zur elektrischen Strauchschere haben sie ganz verschiedene Geräte und Gebrauchsgegenständen wieder in Stand gesetzt. Unterstützt wurden die Schüler dabei von Mitarbeitern der Firma NFT Automatisierungssysteme und unserem Reparierexperten.

Vom Teddybären bis zum Wäschetrockner

Zum Start der Tüftler-AG hatten Let’s MINT und die Gesamtschule online und über die Presse einen Aufruf zur Abgabe von defekten Geräten und Gegenständen aus Haus und Garten gestartet. Der stieß sowohl in der Schule selbst als auch bei der Ibbenbürener Bevölkerung auf großes Interesse. Innerhalb kürzester Zeit waren über 30 defekte Gebrauchsgegenstände abgegeben worden. Die Spannbreite reichte vom kaputten Teddybären mit Spieluhr bis zum defekten Wäschetrockner. Manche Teile ließen sich ganz schnell reparieren. Dazu gehörte zum Beispiel die 12-Volt-Strauchschere. Zwei Schüler wechselten die erodierten Kabel vom Schalter zum Elektromotor aus – und die elektrische Schere ratterte wieder flott los. Andere Reparaturen dauerten deutlich länger, wie die an dem defekten Akku-Halogen-Strahler. Die Fertigstellung ist trotz engagierten Einsatzes noch immer nicht abgeschlossen. Bis zum Beginn der Ferien war es nicht möglich, das letzte benötigte Ersatzteil – einen passenden Druckschalter – aufzutreiben.

Fehlende Ersatzteile erschweren Reparaturen

Reparaturen durch Schüler: Mädchen begutachtet eine aufgeschraubte ElektrohaarbürsteAuch länger als zunächst gedacht, dauerte es ein abgerissenes Schild wieder an der Mauer des Schulgebäudes anzubringen. Moritz und Arian ließen sich aber nicht von den verschiedenen Widrigkeiten aus der Ruhe bringen. Mit handwerklichem Geschick, guten Ideen und viel Geduld brachten sie ihre Arbeit zu einem erfolgreichen Ende. Jetzt sitzt das Schild mit der Auszeichnung „MINTfreundliche Schule“ von unserem Partner „MINT Zukunft schaffen“ wieder gerade und bombenfest an der Wand des Schulgebäudes.

Wie erwartet, ließen sich viele Elektrogeräte nicht mehr reparieren. Sei es, weil sie verklebt und nicht geschraubt waren oder weil es keine Ersatzteile gab. Ob reparierbar oder nicht – alle Arbeiten und Diagnosen wurden genau von den Jugendlichen dokumentiert. Ab dem kommenden Schuljahr sollen die  Ergebnisse in Handbuch und App zusammengefasst werden.

Reparaturen in der Let's MINT-Reparierwerkstatt an der Gesamtschule Ibbenbüren: zwei Schüler beugen sich über eine Uhr Reparaturen in der Schülerwerkstatt: Großaufnahme von Junge mit Schraubendreher an einem auseinander gebauten Kunststoff-Spielzeug

Logo: Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, kurz: DBU

 

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